Alois Strupid – Märchen

Ein Weihnachtsmärchen

Ander Wand einer riesigen Villa konnte man große Goldbuchstben lesen: ALOIS STRUPID.

Strupid war ein reicher alter aber geiziger Mann, der seit einigen Jahren auf Teneriffa wohnte.

Alois hatte 4 Luxusautos und auch 5 wertvolle Motorräder. Ihm gefiel es anzugeben, dass er viel Geld hatte. Einen Porsche, einen Ferrari, einen Mercedes, einen BMW usw.

Er war sehrt eitel. Er hatte das Gesicht mit Botox aufgespritzt, darum sah er aus wie 77, obwohl er 76 Jahre alt war.

Wenn er lächelte, glänzte sein goldener Zahn und festgebunden an seiner Hose trug er eine goldene Kette, an der eine schwere auch goldene Uhr hing.

Jeden Morgen verließ Strupid seine Villa in seinem Cabrio mit einer roten Kappe über seinem Toupet, um einen kleinen Ausflug um die Insel zu machen.

Ich bin der Reichste, der Schönste und der Klügste dachte Strupid.

An jenem Morgen vor Heilig Abend verließ Strupid in seinem rosa Ferrari Testarossa sein Haus und hat fast Hildegarda überfahren, die in der Umgebung mit ihren Hunden einen Spaziergang machte.

Hildegarda war eine alte, sehr arme Frau, aber sehr lieb, hatte 3 Hunde, Trampy, Rocky und Torpedo.

-Eh, nimm Deine blöden Köter aus dem Weg- schrie Strupid.

Hildegarda, die sehr lieb war, hat nicht geantwortet und ihren Weg fortgesetzt.

Als es Nacht wurde, kam Alois nach Hause zurück und legte sich auf sein Sofa in seinem luxuriösen Salon, um ein Motorradrennen in seinem TV zu sehen.

Als er seinen Großbildschirm einschalten wollte, sah er, dass er nicht funktionierte:

-Was ist los!!! Keine Funktion. Sicherlich hat die blöde Putzfrau ihn kaputt gemacht.-

Der Strupid verspürte plötzlich Kälte, und vor seinen Augen erschien ein Gespenst. Es war das Gespenst seines damaligen Butlers Ruimancio, der genau ein Jahr zuvor gestorben war, in der Heiligen Nacht.

-Wer bist Du?- schrie Strupid. -Was machst du hier? Was willst Du von mir?-

Die Stimme sagte:

-Ich bin Dein früherer Butler Ruimancio, Strupid! Ich bin gekommen, um Dich zu warnen, dass Dich heute Nacht 2 Geister besuchen werden. Deine Zeit auf Erden ist bald zu ende, es ist Zeit, Dich zu ändern, Alois Strupid!!!-

Und der Geist verschwand.

Aloiss Strupid sagte zu sich selbst: -Ach was, Blödsinn, es ist ein Traum gewesen, Geister existieren nicht.- Und er ging in sein Bett.

Er hat sein Toupet abgenommen, seine falschen Zähne in ein Glas gesteckt und seinen Pyjama angezogen und seine Nachtmütze aufgesetzt.

Als er einschlafen wollte, erschien der erste Geist. Er hatte keine große Gestalt, mit glänzenden Augen und spitzen Ohren.

Die Stimme war freundlich und sagte ihm: -Ich bin ein magischer Kobold und möchte Dir die Gegenwart zeigen. Alois, steh auf und komm mit mir.-

Beide verließen das Haus und der Kobold nahm ihn mit, um ihm die Umgebung wo er wohnte zu zeigen.

-Sieh mal, guck mal, hier ist das Haus von Hildegarda.- Hildegarda war in ihrem kleinen Wohnzimmer mit ihren 3 Hunden: Trampe, Rocky und Torpedo. Sie spielten mit dem Ball. Sie schienen sehr glücklich, obwohl sie sehr arm waren.

Dann nahm der Kobold ihn ein paar Kilometer mit nach weiter unten, wo es ein Heim für ausgesetzte Tiere gab. Alois sah hunderte von Hunden in engen Käfigen, bellend und jaulend. Er spürte wieder die Kälte.

Zum Schluß zeigte ihm der Kobold in einer Glaskugel einen Haufen Leute und Kinder,die alle arm waren und nichts zu essen hatten.

-Jetzt muß ich gehen.- sagte der Kobold.

-Nein, nein, geh nicht!- schrie Strupid. -Ich habe Angst.-

Aber der Kobold verschwand.

Alois Strupid blieb allein mitten auf der Straße, alles war dunkel und er verstand nichts.

Plötzlich spürte er eine kalte Hand an der Schulter. Alois dreht sein Gesicht und sah ein Skelett, gekleidet in einen schwarzen Umhang, das mit der Hand in eine Richtung zeigte.

Zuerst gingen sie in die Stadt und hörten viele Menschen, die über den Tod von einem sehr reichen aber unbeliebten Menschen sprachen.

-Was ist passiert?- fragte Strupid. -Wer ist tot?- Das Skelett sagte nichts.

Dann sah Strupid auf einem Flohmarkt, dass seine Möbel und seine Kleidung verkauft wurden.

-Eh,das sind meine Schuhe von Chanel für 1.000,00 EUR, meine Rolex-Uhr und mein iPad 3 von Apple, neustes Modell… -Es sind meine!!!!!!!- schrie er, aber niemand hörte zu.

Zum Schluß nahm das Skelett ihn mit zum Friedhof und zeigte mit der Hand auf ein Grab. Auf dem Grabstein stand:

-ALOIS STRUPID-                                   UND NICHTS WEITER

-Nein, Geist! Nein, nein, nein!-

schrie er. -Ich will nicht sterbeeeeeeeeeeeeeen.-

Die leeren Augen des Skeletts starrten ihn an, und das Skelett verschwand.

Strupid war wieder in seinem Bett mit seinen Bettlaken aus Seide, sein Toupet auf dem Nachttisch und die Zähne in dem Wasserglas. Seinem TV-Großbildschirm vor seinem Bett.

-Mein Gott, ich werde sterben, ich muss mich ändern, ich habe viel Angst.-

Strupid stand auf und lief auf die Straße. Er ging schreiend zum Haus von Hildegarda:

-Hildegarda,verzeih mir, ab jetzt werde ich lieb sein. Komm mit und wir gehen zum Tierheim. Ich werde all mein Geld für die ausgesetzten Hunde spenden. Außerdem werde ich alle meine Autos, Motorräder und Schmuck verkaufen und mit dem Geld den Armen helfen.

Und für Dich, Hildegarda, ich schenke Dir meinen riesigen TV-Bildschirm, um die Tierdokumentationen mit Trampi, Rocky und Torpedo zu sehen.

Hildegarda konnte nicht glauben, was sie hörte. Alois Strupid bereute wie dumm er gewesen war.

Es war ein Wunder, ein Weihnachtswunder.

Ende